Produkte

Fahrradhosen – Was Sie wissen sollten…

Allgemeines zur Fahrradhose
FahrradhoseBei der kurzen Fahrt zum Supermarkt wird man sie vielleicht noch nicht vermissen, aber spätestens bei der nächsten Fahrradtour wird man froh sein, wenn man sie angezogen hat – die Bikeshort.
Das Besondere an den Fahrradhosen sind die Einsätze. Kürzlich erst ist es mir passiert. Ausgerechnet als wir neue Bikes für unseren Laden testen wollten habe ich meine Fahrradshort zu Hause liegen lassen. Ich habe sie nicht nur ein Mal (schmerzlich) vermisst. Warum das so ist wollen wir euch heute theoretisch erklären.
 

Die Fahrradhosen kamen in den frühen 1990er Jahren auf den Massenmarkt. Damals hat man damit angefangen in einfache Leggins eine Polsterung aus Leder einzuarbeiten. Das war eine große Entlastung für Biker, allerdings auch eine sehr pflegeintensive. Durch den Mineralverlust beim Schwitzen wurden die Einsätze mit der Zeit porös und auch recht hart. Man musste sie also regelmäßig pflegen. Bei den heutigen Einsätzen aus synthetischen und antibakteriellen Materialien genügt einfaches Waschen in der Waschmaschine.
 
Manch ein Mountainbiker oder Rennradler pflegt sich und seine Fahrradhose und sich selbst auf längeren Touren trotzdem mit Hirschtalg oder Babycreme um ein Wundreiben zu verhindern. Da die Fahrradhosen in den meisten Fällen direkt ohne zusätzliche Unterwäsche auf der Haut getragen werden, reduziert sich die Wahrscheinlichkeit des Wundreibens enorm. Da die Bekleidungshersteller bei der Produktion darauf achten keine oder nur wenige Nähte einzuarbeiten liegt der Komfort beim Fahrradfahren schon von Haus aus recht hoch.
 
Kommen Sie doch mal bei uns vorbei und probieren Sie die neuesten Modelle namhafter Hersteller.
 
Die Dicke der Polsterung reicht von ca. 2 bis zu 10 mm. Manche Polster sind aus einem Schaumstoffgemisch, andere haben Geleinlage. Es wird auch zwischen Modellen für Männer und für Frauen unterschieden. Die Einsätze werden unterschiedlich hergestellt. Modelle für Männer haben einen längeren Einsatz um den so genannten Dammbereich beider Geschlechter optimal zu schützen. Ganz wichtig ist, dass ihr Radhosen nicht einfach nach Tests oder auf Vermutung kauft, sondern dass ihr sie im Fachhandel anprobiert. Setzt euch im Laden eures Vertrauens ruhig mal mit der Short der Begierde auf ein Bike. Wenn irgendwas drückt – Finger weg. Ihr werdet auf der nächsten Tour keinen Spaß haben. Fahrradbekleidung, Fahrradhelme und mehr findet ihr in unserem Onlineshop. Bei Fragen könnt ihr uns jederzeit anrufen oder vorbeikommen.
 
Die richtige Fahrradhose – Kauftipps
Wer von einer Mountainbike Tour zurück kommt hat meistens eine Menge Eindrückte mitgebracht. Denn die meisten Radsportler klagen über Sitzbeschwerden. Dieses Problem kommt nicht von ungefähr, denn das meiste Körpergewicht lastet nun einmal auf dem Fahrradsattel. Der Radler ist an drei Punkten mit seinem Sportgerät verbunden – den Lenkergriffen, dem Sattel und den Pedalen. Wenn an einem dieser Kontaktstellen Probleme auftreten, kann einem schnell die Lust am biken vergehen. Deswegen erhaltet ihr von uns an dieser Stelle ein paar grundlegende Tipps zum Thema Radhose und Sitzkomfort.
 
Die Auswahl der richtigen Radhose fürs Fahrrad ist vor allem bei längeren Ausfahrten von großer Bedeutung. Zu weicher Sattel und schlechte Sitzpolster können den Fahrspass deutlich trüben. Wichtig bei der Auswahl einer passenden Fahrradhose ist auch der verwendete Fahrradsattel. Ein weicher Sattel und eine Radhose mit dickerem Sitzpolster harmonieren nur bedingt und bringen nicht den erhofften Komfort Gewinn. Im Gegenteil – diese Radhosen-Fahrradsattel Kombination neigt zum “Schwimmen”. Wohingegen Radhosen mit dickerem Polster mit harten Fahrradsätteln (wie Tune Speedneedle Marathon) sehr gut harmonieren.
 
Fahrradsattel und Radhose – die Mischung machts
Die besten Erfahrungen haben wir mit mittelharten bis harten Fahrradsätteln und etwas dickeren Sitzpolstern gemacht. Um Taubheit im Genitalbereich zu vermeiden, sollte die richtige Fahrradsattel-Breite (Breite des Fahrradsattels sollte dem Sitzknochenabstand entsprechen) bekannt sein. Im Zweifelsfall lieber einen breiteren als zu schmalen Fahrradsattel wählen. Ein häufig von Radsport Einsteigern begangener Fehler ist die richtige Wahl der Radhosen-Größe. Die Radlerhose muss nicht im Stehen passen, sondern wenn ihr auf dem Fahrrad sitzt.
 
Somit sollte die Fahrradhose im Stehen eher stramm und knackig sitzen, als zu locker. Durch die gebeugte Haltung auf dem Rennrad wird sich die Radhose dann etwas weiter anfühlen. Wenn die Fahrradhose zu groß ist, ist die Passform des Sitzpolsters nicht optimal und der Fahrer rutscht mit seinen Gesäß in der Hose (nennt man auch “Schwimmen”). Die Folge sind ungleiche Druckverteilung und Schmerzen durch das ständige Scheuern zwischen Sitzpolster und Gesäß. Vor allem bei einen Alpencross ist die Wahl der richtigen Radhose äußerst wichtig.
 
Das Sitzpolster der Radlerhose
Großes Augenmerk bei der Radhosen Auswahl sollte auf das Sitzpolster gelegt werden. Manche Hersteller nähen nur ein kleines Polster ohne jegliche Unterteilung ein. Ein anatomisch gerformtes Sitzpolster hingegen verteilt den Druck gleichmäßig auf Sitzbein und Schambein. Da das Hinterteil eines Menschen keiner ISO-Norm unterliegt müssen manchmal mehrere Hersteller ausprobiert werden, um die richtige Radlerhose zu finden.
 
Grundsätzlich sollte ein Sitzpolster vorn weiter sein, in der Mitte eher schmaler und hinten wieder weiter sein. Gute Sitzpolster haben keine Nahtstellen die scheuern könnten. Wenn ihr ein qualitativ hochwertiges Sitzpolster sucht, könnt ihr euch eine Assos Radlerhose ansehen Die meisten Fahrer sind mit dem Sitzpolster dieser Radhose besonders zufrieden. Hier erkennt ihr schön wie aufwendig ein gutes Sitzpolster gestaltet sein kann!