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Radschuhe – Wichtige Helfer im Radsport

Warum Radschuhe?
Mit richtigen Radschuhen wird die Radtour zum Vergnügen! (ohne Radschuhe kann sie zur Hölle werden)
 
Die doppelte Kraftnutzung (Druck und Zug) beim Pedalieren ergibt einen runden Bewegungsablauf. Die Beinkraft wird wirkungsvoll auf die Pedale übertragen. Dies wird bei Radschuhen durch eine Schnappvorrichtung (Cleats) in der Schuhsohle erreicht, wodurch der Schuh fest ans Pedal angeklickt wird (und man eben auch “ziehen” kann). Der Schuh kann dabei durch eine Seitwärtsbewegung der Ferse wieder gelöst werden.
 
Radschuhe haben auch eine besonders steife Sohle (Kohlefaser) um die Kraft effizientest auf das Pedal zu bringen und nicht in Verformungen verschwinden zu lassen.
 
Tennis oder Laufschuhe daher BITTE im Kasten lassen.
 
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Nachteile?
Durch die feste Verbindung des Beines mit dem Pedal entsteht ein unnatürlicher Bewegungsablauf.
 
Wenn wir gehen, dann führt unser Fuss eine Rollbewegung von der Ferse über den Rist zu den Zehen ab. Dabei wird unser Knie seitlich NICHT bzw. KAUM belastet bzw. bewegt. Dafür ist es eigentlich auch nicht konzipiert.
 
Bei eingeclickten MTBike Schuhen wird diese Rollbewegung verhindert und das Knie führt bei jeder Umdrehung eine Seitwärtsbewegung durch, was zu Schmerzen führen kann.
 
Daher kommen zunehmend Cleats mit einer gewissen Bewegungsfreiheit (z.B.: ATAC System von Time) zum Einsatz. Auch Schuhe wie der Body-Geometry von Specialized mit einem nach innen erhöhten Schuhsohlenbett minimieren diese erzwungene und unnatürliche Kniebewegung.
 
Tipps & Tricks
 
1. Cleats:
Vor dem Einbau der Cleats, die Gewinde unbedingt einfetten. Fest gerostete Schrauben zum Lösen mit einem Kriechöl einsprühen.
 
Offene Stellen / Lecks mit Silikon oder Spezialkleber verschliessen. Speziell in der kalten Jahreszeit ziehts von unten mächtig rein.
 
Nicht benutze Gewindebuchsen mit einer “Blindschraube” sichern.
 
2. Reinigen:
Sind die Schuhe naß oder schlammig, mit Zeitungspapier ausstopfen, langsam trocknen, abbürsten.
 
Selbst nach dem Waschen ist oft noch “Geruch” vorhanden. Im Gefrierfach bleibt aber selbst die übelste Duftnote auf der Strecke, weil die Geruchsbakterien kälteempfindlich sind. Fragt sich nur, was eure Wohngenossen dazu sagen. Abhilfe: Im Winter die Schuhe nach draussen verfrachten.