E-Bike Spezial
Wissenswertes über E-Bikes
E-Bikes werden der Fahrrad-Trend 2010:
Ob Banker, junge Mütter, Senioren oder Fahrradkuriere;
alle möchten 2010 den Rückenwind aus der Steckdose genießen.
1. E-Bike oder Pedelec?
2. Die Reichweite
3. Vorsicht, der Schutzmann schaut
4. Qualität steckt im Detail: der Akku
5. Schluss mit dem Reha-Image!
6. Vorne, mitte, hinten – Motorkonzepte im Vergleich
7. Jung, sportlich, schlau
1. RADLBAUER E-Bikes sind sog. Pedelecs
Die Motorleistung eines Pedelecs ist über einen Kraft- beziehungsweise Bewegungssensor automatisch an die Muskelkraft des Fahrers gekoppelt. Da der Motor nur während des Tretens aktiv ist, wird die Muskelkraft immer im Vordergrund stehen.
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2. Die Reichweite
Die Reichweite eines Pedelecs / E-Bikes hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. So zum Beispiel spielt der gewählte Unterstützungsgrad beim Treten eine große Rolle, aber auch das Gesamtgewicht, das Gelände sowie die Technik des Antriebs.
Neuartige Motoren bieten die Möglichkeit der Energie-Rückgewinnung z.B. beim Bremsen. Das bedeutet, dass mit einem Unterstützungsgrad von 25% ca. eine Reichweite von 85 Kilometer erreicht werden kann. Bei einem Unterstützungsgrad von 200% kann man ca. eine 30 Kilometer lange Strecke hinter sich bringen.
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3. Vorsicht, der Schutzmann schaut
Pedelecs bis 25 km/h und mit nicht mehr als 250 Watt Motorleistung gelten nach der europäischen Richtlinie als Fahrräder.
Sie dürfen in Deutschland und in den meisten anderen EU-Ländern ohne Mindestalter, ohne Versicherungskennzeichen und ohne Helm gefahren werden.
Pedelecs über 25 km/h und/oder mit mehr als 250 Watt Motorleistung sind nach europäischer Definition „Kleinkrafträder“. Die bisher zugelassenen schnellen Pedelecs umgingen diese Regelung mit einem kleinen Trick: Eine rein elektrische Art Anfahrhilfe erlaubt das Fahrzeug als „Kleinkraftrad mit geringer Leistung“ zuzulassen, d.h. als Zweirad mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h und funktionsfähigen Pedalen. Die bisher typengeprüften schnellen Pedelecs fahren rein elektrisch nicht mehr als 25 km/h . Damit entfällt die Helmpflicht, die in Deutschland bei 25 km/h beginnt. Ein als „ Klein-Kraftrad mit geringer Leistung“ zugelassenes schnellen Pedelecs darf also ohne Helm ab 16 Jahren mit Mofaprüfbescheinigung oder anderem Führerschein gefahren werden – mit Tretunterstützung auch schneller als 25 km/h.
Schnelle Pedelecs brauchen ein Versicherungskennzeichen für rund 60 Euro im Jahr. Wer noch einmal 40 Euro drauflegt, bekommt dazu eine günstige Teilkasko mit Diebstahl-Versicherung. Da kann man endlich wieder mit einem guten Rad zum Bahnhof fahren.
E-Bikes fallen – wie die schnellen Pedelecs – unter die europäische Kategorie „Kleinkraftrad mit geringer Leistung“. Da in Deutschland die Helmpflicht bei 20 km/h beginnt, sind die meisten E-Bikes nach der deutschen Leichtmofaverordnung zugelassen, die den Betrieb von E-Bikes bis 20 km/h unter folgenden Bedingungen erlaubt: Mofaprüfbescheinigung oder anderer Führerschein, Mindestalter 16 Jahre und Versicherungskennzeichen.
Achtung bei „E-Bike-Nachrüstsätzen“: Vorher über die Bedingungen zur Typenprüfung informieren!
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4. Qualität steckt im Detail: der Akku
Die Batterie macht’s!
Für die Reichweite, die gute Beschleunigung und den starken Schub am Berg sowie die langjährige Freunde an der Zuverlässigkeit des Pedelecs / E-Bike – da zählt vor allem die Qualität der Batterie!
Hier einmal die einzelnen Akkuarten im Vergleich:
Bleiakku:
+ sehr preiswerter Akku, überall verfügbar
+ einfacher Austausch da Akkus in viereckigen Blöcken a 12V geliefert werden
+ sehr Robust
+ Gefahrenfreigut (kann in Flugzeugen transportiert werden)
- Lebensdauer leidet bei Vollentladung
- hohes Gewicht
RADLBAUER E-Bikes haben keine Bleiakkus
Nickel Cadium Akku:
+ sehr robuster Akku mit langer Lebensdauer (bis 2000 Zyklen!)
+ Lebensdauer kann 6-8 Jahre betragen
+ äußere Temperatur hat wenig Einfluss (-20 bis plus 60 Grad möglich)
- relativ hohe Selbstendladung
- Gewicht / Leistung
Nickel Metal Hydrid Akku:
+ Energiedichte ca. 40% höher als NiCd-Akkus
+ gutes Verhältnis Gewicht / Leistung
+ Funktion bei Kälte sehr gut
- Funktion bei über 30Grad plus schlecht
- Zusatzelektronik zur Ladungsüberwachung notwendig
Lithium Polymer Akku:
+ höchste Energiedichte hier im Vergleich
+ noch leichter; d.h. 1/3 bis 1/4 Gewicht im Vergleich zu NiMH/NiCd
+ kaum Selbstentladung
- Gefahrengut - kein Transport im Flugzeug erlaubt
- schlechte Leistung bei Kälte und hoher Hitze
- absolute Gebundenheit an den Zellenproduzenten, da nicht untereinander austauschbar
Lithium-Ionen Akku:
+ sind die leichtesten Batterien
+ überleben Problemlos eine wochenlange Radelpause
+ sind im Dauerbetrieb die kostengünstigsten Batterien im Markt
+ umweltfreundliche Inhaltsstoffe
+ kaum Selbstentladung
- Gefahrengut – kein Transport im Flugzeug erlaubt
RADLBAUER E-Bikes haben fast ausnahmslos moderne Lithium Ionen Akkus
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5. Schluss mit dem Reha-Image!
E-Biker werden immer jünger. Setzte die Branche anfänglich noch auf Käufer, die wegen körperlicher Gebrechen Mühe mit einem richtigen Fahrrad hatten, geht der Trend heute zu sportlichen Pedelecs, die lediglich etwas mehr Komfort bieten möchten als unmotorisierte Bikes. Noch sportlicher sind Modelle, deren Motoren stolze 500 Watt leisten – damit kann man auch mal mit einem Radprofi um die Wette fahren. Mit Reha-Mobilen haben solche Pedelecs bestimmt nichts mehr am Hut.
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6. Vorne, mitte, hinten – Motorkonzepte im Vergleich
Autofahrer philosophieren gerne darüber, und auch bei Pedelecs ist es von Bedeutung: Wo der Motor sitzt und welches Rad er antreibt, entscheidet maßgeblich über die Fahreigenschaften.
Fangen wir vorne an:
Ein Vorderradnabenmotor hat natürlich konstruktive Vorteile. Ohne großen Aufwand verwandelt er ein normales Tourenrad in ein Pedelec; dabei sind alle Schaltungsvarianten, auch die Nabenschaltung mit Rücktrittbremse möglich.
Beim klassischen Pedelec, wie wir es verstehen, ist der Mittelmotor die beste Wahl. So kann die Technik formschön und gut geschützt integriert werden, und durch die mittige Platzierung des Motors erreichen wir eine optimale Gewichtsverteilung.
Direct Drive- das ist die unsichtbare Kraft, die in der Hinterradnabe liegt und wirkt. Der Kerngedanke dieser Technologie besteht darin, dass die Kraft genau da entsteht, wo Sie benötigt wird- im Hinterrad. Damit Reibungsverluste über zusätzliche Getriebe oder Kette gar nicht erst entstehen und alle Antriebskomponenten nicht durch die Kraftübertragung des Motors beansprucht werden.
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7. Jung, sportlich, schlau
Manche Fahrradgattung kommt nie aus ihrer Nische raus – das Liegerad ist so ein Beispiel.
Pedelecs dagegen sind drauf und dran, zum neuen Trend zu werden. Im ländlichen Raum machen sie Fahrradfahren für viele erstmals attraktiv, in den Städten sind sie die Wahl all jener, die sich intelligenter Technik und sinnvollen, individuellen Mobilitätsalternativen gegenüber aufgeschlossen zeigen.
Dass gerade diese Nutzer auch auf Ästhetik achten ist klar – und damit regen sie die Pedelec-Hersteller dazu an, ihre Modelle noch jünger, sportlicher und schlauer zu gestalten. Und das wird den Trend zu elektrisch unterstütztem Hightech-Fahrspaß weiter bringen.
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